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So transportieren Sie Ihren Elektro-Rollstuhl sicher im Auto

Für Arzttermine, Besuche oder Ausflüge ist es praktisch, wenn der Rollstuhl ohne großen Aufwand im Kofferraum Platz findet.

Wer mit seinem Elektro-Rollstuhl mobil bleiben möchte, will ihn natürlich auch im Auto mitnehmen können. Wie einfach das funktioniert, hängt allerdings stark vom jeweiligen Elektro-Rollstuhl ab. Gewicht, Faltmaß und die Möglichkeit, einzelne Komponenten abzunehmen, machen beim Ein- und Ausladen einen großen Unterschied. Deshalb lohnt es sich, bereits bei der Auswahl des Rollstuhls an den späteren Transport zu denken.


Passt ein Elektro-Rollstuhl in einen normalen Kofferraum?

Viele moderne Elektro-Rollstühle lassen sich zusammenfalten und können dadurch auch in einem normalen Pkw transportiert werden. Trotzdem sollte man vor dem Kauf genau hinsehen. Ein großer Kofferraum allein sagt nämlich noch nicht viel aus. Wichtig sind auch die Breite und Höhe der Kofferraumöffnung sowie die Ladekante. Gerade bei einem SUV kann ausreichend Platz vorhanden sein, die hohe Ladekante das Einladen aber trotzdem erschweren. Am besten vergleicht man deshalb die Abmessungen des zusammengefalteten Rollstuhls mit dem tatsächlich verfügbaren Platz im eigenen Fahrzeug.


Elektro-Rollstuhl zusammenfalten und in den Kofferraum heben

Bei einem leichten, faltbaren Modell ist das meist die einfachste Lösung. Der Elektro-Rollstuhl wird zusammengefaltet und anschließend in den Kofferraum gehoben.
Dabei sollte das Gewicht nicht unterschätzt werden. Ob sich 18 oder 35 Kilogramm problemlos verladen lassen, hängt stark von der eigenen körperlichen Verfassung, der Höhe der Ladekante und davon ab, ob eine zweite Person helfen kann.
Bei einigen Modellen können außerdem die Akkus oder andere dafür vorgesehene Komponenten abgenommen werden. Das kann das Gewicht beim Verladen zusätzlich reduzieren.


Teilbare Elektro-Rollstühle erleichtern das Einladen

Eine interessante Lösung für den regelmäßigen Autotransport sind Modelle, die sich teilen lassen. Ein gutes Beispiel dafür ist der immer-mobil 145DE. Er lässt sich mit einem Handgriff in zwei Teile zerlegen. Diese wiegen nur 16 kg beziehungsweise 14 kg. Statt den kompletten Elektro-Rollstuhl auf einmal anheben zu müssen, können die beiden Teile nacheinander im Kofferraum verstaut werden.

Gerade wenn der Rollstuhl häufig ein- und ausgeladen wird, kann das im Alltag eine deutliche Erleichterung sein.


Eine Rampe kann eine gute Alternative sein

Nicht jeder kann oder möchte einen Elektro-Rollstuhl in den Kofferraum heben. Bei einem geeigneten Fahrzeug kann deshalb eine Verladerampe sinnvoll sein.

Der Rollstuhl wird dabei über die Rampe in den Kofferraum oder Laderaum bewegt. Die Rampe muss für das Gewicht und die Abmessungen des Elektro-Rollstuhls geeignet sein. Auch die entstehende Steigung und eine sichere Auflage der Rampe sollten berücksichtigt werden. Bei größeren Fahrzeugen und schwereren Rollstühlen kommen außerdem fest eingebaute Hebe- oder Liftsysteme infrage.


Welche immer-mobil Modelle eignen sich gut für den Autotransport?

Alle unsere Elektro-Rollstühle sind faltbar. Einige Modelle sind aufgrund ihres Gewichts oder ihrer Konstruktion besonders interessant, wenn der Rollstuhl häufig im Auto mitgenommen werden soll. Der immer-mobil Primero wiegt nur 23,5 kg und gehört damit zu unseren besonders leichten Modellen. Wer seinen Elektro-Rollstuhl regelmäßig in den Kofferraum heben muss, profitiert von jedem Kilogramm weniger. Auch der immer-mobil 110 ist mit einem Gewicht ab 24 kg sehr leicht. Zusammengefaltet misst er lediglich 38 × 59 × 72 cm und lässt sich dadurch platzsparend verstauen. Beim immer-mobil 120T liegt der Vorteil vor allem in der schmalen Faltweise. Wie ein klassischer Rollstuhl wird er seitlich zusammengefaltet und ist anschließend nur noch 36 cm breit. Eine andere Lösung bietet der immer-mobil 145DE. Durch die Teilbarkeit in zwei Elemente mit 16 und 14 kg muss beim Einladen deutlich weniger Gewicht auf einmal angehoben werden. Welches Modell sich am besten eignet, hängt letztlich auch vom eigenen Auto ab. Deshalb empfehlen wir, neben Gewicht und Faltmaß immer die persönlichen Anforderungen an Reichweite, Sitzkomfort und Fahreigenschaften zu berücksichtigen.


Stoßstange und Ladekante schützen

Beim regelmäßigen Einladen kommt der Rollstuhl schnell mit der Ladekante oder Stoßstange in Kontakt. Eine einfache Schutzmatte oder Kofferraummatte kann hier sehr hilfreich sein. Sie wird beim Verladen über die Ladekante gelegt und schützt den Lack vor Kratzern und Verschmutzungen. Auch beim Rollstuhl selbst sollte etwas Vorsicht geboten sein. Vor allem das Fahrpult und andere Bedienelemente sollten beim Einladen nicht gegen das Fahrzeug oder andere Gegenstände im Kofferraum stoßen.


Den Elektro-Rollstuhl während der Fahrt sichern

Ein Elektro-Rollstuhl muss im Fahrzeug so verstaut werden, dass er bei einer starken Bremsung oder einem Ausweichmanöver nicht verrutschen oder umkippen kann.
Wie die richtige Sicherung aussieht, hängt vom Rollstuhl und vom jeweiligen Fahrzeug ab. Hier sollten immer die Hinweise des Fahrzeug- und Rollstuhlherstellers beachtet und geeignete Befestigungspunkte verwendet werden. Bei immer-mobil gehört ein Fixierhebel für Transport und Aufbewahrung zur Ausstattung. Dieser hält den gefalteten Rollstuhl zusammen. Für die eigentliche Ladungssicherung im Auto müssen darüber hinaus die dafür vorgesehenen Sicherungsmöglichkeiten des Fahrzeugs genutzt werden. Beachten Sie bitte auch, dass das Fahrpult abgeklappt wird für den Transport, damit es nicht beschädigt wird.


Was ist beim Akku zu beachten?

Unsere immer-mobil Elektro-Rollstühle verfügen über herausnehmbare Lithium-Ionen-Batterien. Je nach Modell und Transportsituation können diese separat entnommen und verstaut werden. Praktisch für längere Autofahrten ist außerdem ein optional erhältliches 12-Volt-Pkw-Ladegerät. Damit können die Akkus unterwegs über den 12-Volt-Anschluss des Fahrzeugs geladen werden. Für den sicheren Transport der Akkus sollten immer die Angaben in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells beachtet werden.


Vor dem Kauf am besten ausprobieren

Wer seinen Elektro-Rollstuhl regelmäßig im Auto mitnehmen möchte, sollte sich vor dem Kauf nicht nur mit Reichweite, Komfort und Fahreigenschaften beschäftigen. Auch eine ganz praktische Frage ist wichtig: Bekomme ich diesen Rollstuhl problemlos in mein Auto?

Das lässt sich am besten ausprobieren. Passt das Modell durch die Kofferraumöffnung? Kann ich es selbst anheben? Ist die Ladekante zu hoch? Wie viel Platz bleibt für Gepäck?Gerade wenn der Elektro-Rollstuhl mehrmals pro Woche verladen wird, können solche Details darüber entscheiden, wie komfortabel die Nutzung im Alltag tatsächlich ist.


Fazit

Ein faltbarer Elektro-Rollstuhl lässt sich in vielen Fällen problemlos im Auto transportieren. Wer häufig mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders auf ein geringes Gewicht, kompakte Faltmaße und eine einfache Handhabung achten.

Bei immer-mobil stehen dafür unterschiedliche Lösungen zur Verfügung. Der Primero und der immer-mobil 110 punkten mit ihrem geringen Gewicht, der immer-mobil 120T mit seiner schmalen Faltweise und der immer-mobil 145DE mit seiner praktischen Teilbarkeit.

Welches Modell am besten zu Ihnen und Ihrem Fahrzeug passt, finden wir gerne gemeinsam mit Ihnen heraus.


Sie möchten wissen, welcher Elektro-Rollstuhl zu Ihrem Auto passt?

Nutzen Sie unsere kostenlose Beratung und lassen Sie sich zu den unterschiedlichen immer-mobil Modellen und ihren Transportmöglichkeiten beraten.
Kostenlose Info-Hotline: 0800 4000 550
Oder testen Sie Ihren Wunschrollstuhl bei einer unverbindlichen Probefahrt. So können Sie nicht nur das Fahrgefühl kennenlernen, sondern auch prüfen, ob das Modell zu Ihren persönlichen Anforderungen passt.